Sonntag, 17. Juni 2007

Fördern und Fordern und Fordern und Fordern...

Das Ende der Logik war erreicht, als ich im Vertrauen auf den bewilligten Bescheid des Einstiegsgeldes anfing, das vorhandene Geld auch so auszugeben, wie ich es angekündigt hatte. Denn nun mahlten im Jobcenter die Mühlen der Verwaltung. Keine Hand wusste mehr, was die andere getan hatte, viele fühlten sich mal zuständig und mal nicht, erst passierte gar nichts und dann kam der Bescheid: Das Geld aus dem Hausverkauf hätte ich zur vollen Tilgung des Darlehens aus den ersten anderthalb Jahren verwenden müssen, vom Rest möchte ich bitte schön ein weiteres halbes Jahr leben. Pardautz.
Von den Rechenfehlern und davon, dass die zur Begründung herangezogenen Bescheide längst aufgehoben waren, wollen wie hier mal gar nicht reden. Aber dass ich das längst ausgegebene Geld nun nochmal ausgeben sollte, indem ich einen Teil ans Jobcenter überweisen und vom Rest demselben vom Leib bleiben sollte, war so natürlich nicht vorgesehen.
Es folgte letzten Endes (diese Formulierung ist vorschnell, denn das Ende ist ja heute noch nicht erreicht...) ein monatelanges Hin- und Herschieben meiner Akte von Hierarchie-Ebene zu Hierarchie-Ebene, zwischen Leistungsabteilung und Vermittlerinnen... Der Berg kreißte also und gebiert gerade ein Mäuschen. Die Wehen sind noch im Gange. Ich werde das Tierchen hier vorstellen, wenns raus ist:)
Nur soviel schon jetzt: Es deutet sich zur Zeit eine gewisse Einsicht des Jobcenters an, dass man Geld nur einmal ausgeben kann. Bleibt nur noch die Frage - wofür...