Mittwoch, 15. September 2010

Den Geldhahn zugedreht...


...hat jüngst das Mehrgenerationenhaus in Neukölln.
Damit wird eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit beendet. Es ist (vielleicht zum Glück) nicht meine Aufgabe, diese Entscheidung des Trägers IMA e.V. zu bewerten. Begründet wird sie mit dringenden Einsparerfordernissen.
In den etwa zweieinhalb Jahren wöchentlicher Beratung in Neukölln hatte sich ein sehr gefragter und oft sogar überlaufener fester Termin etabliert. Der Hartzer Roller hat in dieser Zeit ziemlich genau 1000 Einzelberatungen durchgeführt. 1000 Menschen, die durch den Hartzer Roller auch ein interkulturelles Mehrgenerationenhaus kennenlernten. Denn ohne die Hartz-IV-Beratung hätten diese 1000 Menschen den Weg dorthin nicht gefunden (oder überhaupt gesucht).
Umgekehrt hat das Mehrgenerationenhaus durch die bisherige Kontinuität einen erheblichen Anteil an den Einnahmen erzeugt, die das Projekt Hartzer Roller braucht, um die kostenlosen Beratungen dauerhaft anbieten zu können.
Es wird nun darum gehen, möglichst schnell einen neuen Partner zu finden, der eine kontinuierliche Zusammenarbeit gewährleisten kann und will.
Faktisch enden die offenen Beratungen in der Flughafenstraße mit dem 12. Oktober. Das wird das 127. und letzte Mal sein, dass der Roller dort hält.
Sobald sich eine Lösung für den Ersatz dieses festen Termins abzeichnet, werden Sie es hier lesen.