Samstag, 22. Februar 2014

Schöner Wohnen

Der Heizkostenspiegel gibt es her, Berlin erhöht zum 1. März die oberen Richtwerte für die Kosten der Unterkunft.

Nachdem die letzte Anpassung der Höchstmieten erst im August wirksam wurde, erhöht der Berliner Senat zum März erneut die Richtwerte. Wie aus Pressemitteilungen zu erfahren ist, wird beispielsweise für Einpersonenbedarfsgemeinschaften die Obergrenze um ca. 8 Euro angehoben.

Aufgrund der komplizierten Tabellen, aus denen sich der konkrete Richtwert für eine Wohnung errechnet (Personenanzahl, Heizungsart, Hausgröße, Art der Warmwasserbereitung, besondere Lebenssituationen wie Alleinerziehung, lange Wohndauer oder schwere Krankheiten oder wesentliche soziale Bezüge im Wohngebiet), kann der Wert von 8 Euro aber nur ein Fingerzeig sein. Wir werden also ab März einfach eine neue Tabelle in die Hand nehmen.

Wichtig ist so eine Anhebungsentscheidung immer dann, wenn eine Miete nur sehr knapp über der bisherigen Angemessenheit lag. Durch die Anhebung kann dann eine vormals unangemessene Miete wieder angemessen werden. Was besonders bedeutungsvoll ist, wenn z.B. eine Nachforderung der VermieterIn oder der EnergieversorgerIn vorliegt. Denn diese wird bekanntermaßen nur übernommen, wenn die laufende Miete angemessen ist...

Wer eine schon abgesenkte Miete hat, wessen Miete also nicht voll in die Bedarfsberechnung einfließt, möge im März prüfen, dass die Absenkung entweder angepasst oder gegebenenfalls aufgehoben wird!